Hitze? Klar ist jeder Hitzetag bei 38 Grad und mehr schlimm, ja gefährlich für viele Kranke und Ältere. Aber machen wir uns je eine Vorstellung, wie sich die Klimakatastrophe bis zum Jahr 2100 entwickelt? In der Süddeutschen Zeitung findet sich ein Artikel (Paywall) mit dem Titel: Hitze? „Das ist wahrscheinlich einer der kältesten Sommer deines Lebens“. Was steht drin? Dass eine Drei-Grad-Welt für die meisten Landgebiete plus sechs Grad bedeutet. Dass noch völlig unklar ist, wie der Meeresspiegel ansteigt. Dass die Kosten durch Extremwetter exorbitant sein werden. Dass die Ernährungssicherheit gefährdet ist. Dass Migration ganz andere Ausmaße annehmen wird. Wenn, ja wenn nicht schnell eine Einsicht der Politik und Wirtschaft kommt, die Probleme jetzt anzugehen. Statt dem Verbrenner noch ein paar Jahre zu gönnen. Und eine Einsicht der Bürger, dass etwas passieren muss.
Aber ab Montag ist es ja wieder kühler, dann schrumpft auch die Klimakatastrophe wieder zusammen…
Da finde ich eine Nachricht in der Gmünder Tagespost (Paywall) ermutigend: „Mehr Bäume, Wasser und Schatten: So soll Gmünds Marktplatz umgebaut werden“. Zwar soll dies nur dank vieler Fördermillionen passieren, die noch nicht sicher sind. Aber es wäre ein Schritt in die richtige Richtung.
Für alle, die ein wenig Abkühlung brauchen, hier ein Foto eines wirklich frischen Wintermorgens.

Und Undav? Der arme Kerl konnte nichts ausrichten, zu müde, zu unkonzentriert das Spiel der deutschen Mannschaft. 2:1 für Ecuador und es war eine Freude, die leuchtenden Gesichter der Fans zu sehen. Wie es wohl für Kimmich & Co in der KO-Runde laufen wird?
Das Zitat zum Wetter
Noch heißer
Gegen Mittag würde die Temperatur auf 38 Grad ansteigen, und zwischen zwei und drei nachmittags würde sie sich um 41 Grad bewegen. Angespannte Nerven würden dann anfangen zu reißen und dem Detective deutlich mehr Arbeit verschaffen. Brotmesserwetter, dachte der Detective.
Wolkenwand
Ein wahnsinniger Abend, das. Eine schwarzblaue senkrechte Wolkenwand. Häuser und Bäume sahen unheimlich schwer aus. Alles schien vor Wärme zu tropfen.
Heiß
Weicher als Bärendreck, weicher als die Lakritze, die er allen anderen Süßigkeiten vorzieht, wird der Teer der Fugen in den nächsten Stunden werden.
Dünner Regen
Der Regen machte sich dünn und dünner. Und jetzt, in einem letzten, fast tropisch feinen Sprühen, spürt man wieder die Kraft der Sonne durch die wie Weißblech schimmernden Wolken dringen.
Gewitterfarben
Schwarzes Gewitter droht
Über dem Hügel.
Das alte Lied der Grille
Erstirbt im Feld.
Erdbeben
»In Südamerika ist ein großes Erdbeben gewesen, Störzer. Mein Vater hat es heute früh beim Kaffee aus der Zeitung vorgelesen. Das hat viele Ortschaften übereinandergeschmissen und darunter eine Stadt so groß wie unsere. Donnerwetter, wer da hätte bei sein können, Störzer!«
Der Wind
Es pfeift der Wind. Was pfeift er wohl?
Eine tolle, närrische Weise.
Er pfeift auf einem Schlüssel hohl,
bald gellend und bald leise.