Grüne Triebe, kleine Blätter, die gerade gewachsen sind

Nichts ist sicher

Es macht Spaß, im Spätsommer die Samenkörner der Pflanzen einzusammeln, sie im April oder Mai in Töpfe auszusäen und dann zu schauen, ob was draus wird. Und was draus wird.

Denn ich gebe zu, während ich meine Fotos sehr gut beschrifte, lasse ich es bei Pflanzensamen an jeder Dokumentation mangeln. Vor allem die Aussaat ins Freiland ist eine Lotterie, die eine zusätzliche Schikane ausweist, muss man doch beim ersten Erscheinen eines Triebes entscheiden, ob es sich um eine Wunschpflanze oder um „Beikraut“ handelt. Aber auch die Aussaat in die Töpfe ist spannend, weil ich schnell vergessen habe, ob ich den Knollenfenchel in den roten oder den schwarzen Topf gesetzt hatte.

Das schönste ist die stetige Beobachtung der Saatstellen. Kommt schon etwas? Muss ich noch einmal gießen? Oder waren die Samenkörner nach drei Jahren Aufenthalt im Keller schon lange tot?

Mir gefällt die Gartenarbeit und das Aussäen ist ein weiterer schöner Teil dieses Tuns.